Deutsch Englisch   
 

OrgValue – Characteristics of Value-Based Health and Social Care from Organizations‘ Perspective

Wissenschaftliche Projektleitung:

Lena Ansmann

Operative Projektleitung:

Kira Hower

Studentische Hilfskraft:

Maria-Alexandra Witte

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Stephanie Stock, Vera Vennedey (Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie)

Prof. Dr. Ludwig Kuntz, Hendrik Hillen (Seminar für ABWL und Management im Gesundheitswesen)

Projektlaufzeit:

02/2017 - 01/2020

Projektförderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektbeschreibung

Gesundheitssysteme stehen vor der Herausforderung, bei knappen Ressourcen Patientenversorgung so zu erbringen, dass sie sich an den Bedarfen und Präferenzen der Patienten orientiert. Verschiedene Studien zeigen, dass die Gesundheitsversorgung jedoch teilweise vom Angebot gesteuert wird und die Patientenzentrierung teilweise auf der Strecke bleibt.

Aus diesem Grund zielt Value-based Healthcare (wertorientierte Versorgung) auf die Umgestaltung von Versorgungsprozessen und -strukturen hin zu mehr Patientenzentrierung bei gleichzeitigem Ressourcenbewusstsein ab.

Das Forschungsprojekt OrgValue ist eines von drei Teilprojektes des Verbundprojektes Cologne Care Research and Development Network (CoRe-Net).

OrgValue verbindet die beiden weiteren Unterprojekte LYOL-C und MenDis-CHD. In einer Analyse der an der Versorgung von Patienten aus beiden Unterprojekten beteiligten Organisationen der Gesundheits- und Sozialversorgung in der Stadt Köln wird die Umsetzung des Konzeptes von Value-based Healthcare mit Mixed Methods untersucht.

Mittels qualitativen Einzelinterviews und einer quantitativen Befragung der Entscheidungsträger Kölner Versorgungsorganisationen werden der Implementierungsstand einer patientenzentrierten und ressourcenorientierten Versorgung und entsprechende Förderfaktoren und Barrieren der Umsetzung untersucht.

In Fokusgruppen und Einzelinterviews mit Patienten wird zudem untersucht, was diese unter Patientenzentrierung verstehen und welche Präferenzen und Bedarfe für sie zentral sind. Dies soll einen Abgleich zwischen der Perspektive von Patienten und Organisationen hinsichtlich der Patientenzentrierung ermöglichen. Die Befragungsinstrumente decken die drei Kategorien Patientenzentrierung, Ressourcenorientierung und Determinanten der Implementierung, z.B. Klima und Kultur, ab.

Zusätzlich ist eine Entwicklung von Diagnostik- und Feedback-Instrumenten zur Selbstevaluation der beteiligten Organisationen vorgesehen.