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OrgValue II – Characteristics of Value-Based Health and Social Care from Organizations‘ Perspective II

Projektleitung am IMVR:

Prof. Dr. Holger Pfaff

Dr. Kira Hower

Studentische Hilfskräfte:

Louisa Fetzer, Malina Pyttlik

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Stephanie Stock, Vera Vennedey (Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie), Uniklinik Köln

Prof. Dr. Ludwig Kuntz, Melissa Seibert, Adriana Britz (Seminar für ABWL und Management im Gesundheitswesen), Universität zu Köln

Ingo Meyer, PMV forschungsgruppe, Universität zu Köln

Projektlaufzeit:

05/2020 - 04/2023

Projektförderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektbeschreibung:

Das Forschungsprojekt OrgValue ist eines von drei Teilprojekten der Phase II des Verbundprojektes Cologne Care Research and Development Network (CoRe-Net).

Auf Basis der Erkenntnisse aus OrgValue I verbindet die Folgestudie OrgValue II die beiden weiteren Teilprojekte LYOL-C II und MenDis-CHD II. In einer Analyse der Versorgung von Patienten aus beiden Teilprojekten beteiligten Versorgungsorganisationen in der Stadt Köln wird die Umsetzung von Konzepten im Bereich Value-based Healthcare untersucht.

Das Teilprojekt OrgValue II wird im Rahmen von CoRe-Net II stark in die anderen beiden Teilprojekte LYOL-C und MenDis-CHD integriert sein. OrgValue II zielt innerhalb von vier Unterprojekten (A-D) darauf ab, den Entwicklungsprozess der Interventionen in den klinischen Sub-Projekten (LYOL-C und MenDis-CHD) durch eine Kombination partizipativer Ansätze und einer Evaluation (Methode der Folgenabschätzung) zu vervollständigen und damit Evidenz und praktische Einblicke zu schaffen, die den Implementierungsprozess unterstützen. Beispielsweise werden die geplanten Interventionen auf Grundlage gemeinsamer Befragungen entwickelt, um diese umfassend unter Berücksichtigung organisationaler Besonderheiten nutzbar zu machen. Zudem sollen organisationale Charakteristika analysiert werden, die die Umsetzung der Interventionen der beiden Teilprojekte LYOL-C und MenDis-CHD beeinflussen könnten. Eine formative sozioökonomische Folgenabschätzung soll anschließend die zukünftige Implementierung der in den klinischen Teilprojekten beinhalteten Interventionen unterstützen. In einem weiteren Arbeitspaket wird untersucht, inwiefern verschiedenen Versorger und Akteure im Gesundheitswesen verschiedene Vergütungsmodelle zur Implementierung einer patientenzentrierten Versorgung einschätzen.

(A) Identifizierung von organisationalen Determinanten zur Zuschneidung der Interventionen, um eine organisationale Passgenauigkeit und Übertragbarkeit der Interventionen herzustellen (A.1.) und Evaluation von Implementierungsoutcomes der Interventionen der klinischen Sub-Projekte (A.2.)

(B) Untersuchung des Einflusses objektiv messbarer organisationaler Charakteristika (Bottlenecks) auf patientenbezogene Endpunkte

(C) Durchführung einer formativen sozioökonomischen Folgenabschätzung zur Unterstützung der zukünftigen Implementierung der in den klinischen Sub-Projekten beinhalteten Interventionen

(D) Untersuchung der Einstellung von Versorger*innen, auf der nationalen Ebene, zu verschiedenen Vergütungssystemen und versorgungstechnischen Voraussetzungen für die Ermöglichung einer patientenzentrierten und wertorientierten Versorgung

Weitere Informationen:

Aktuelle Informationen aus dem Projekt OrgValue finden Sie unter: https://www.core-net.uni-koeln.de/index.php/de/aktuelles-in-orgvalue/ .

Veröffentlichungen zu den Ergebnissen finden Sie unter: https://www.core-net.uni-koeln.de/index.php/de/publikationen/