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Die Versorgung von Schlaganfall Patienten in Deutschland – Eine Analyse anhand von Routinedaten

Projektleiter

Prof. Dr. Holger Pfaff

Nadine Scholten

Projektzeitraum

von 12/2011 bis 12/2013

Fördernde Institution:

Die Studie wird aus Eigenmitteln des IMVR finanziert.

Projektbeschreibung

Laut Leitlinie sollen Patienten mit einem akuten Schlaganfall in spezialisierten Zentren behandelt werden. Ziel der Studie ist es anhand von Routinedaten die Versorgungssituation der Schlaganfallpatienten in Deutschland darzustellen und kartographisch zu analysieren. Mögliche Ungleichheiten in der Versorgung durch die Krankenhäuser in städtischen und ländlichen Regionen werden im Hinblick auf die beobachtbare Thrombolyserate analysiert.

Grundlage der Datenanalyse sind die Qualitätsberichte der Jahre 2008 und 2010, die von allen nach §108 SGB V zugelassenen Krankenhäusern veröffentlicht werden müssen. Bei den Berechnungen für das Jahr 2010 können die Daten von 1300 unterschiedlichen Krankenhäusern (194.000 Schlaganfall Patienten ICD-10-GM 2010: I63) berücksichtigt werden. Anhand von logistischen Regressionen (STATA 12) werden mögliche Zusammenhänge zwischen Krankenhauseigenschaften (z.B. Lage des Krankenhauses, Bettenzahl, Anzahl der Schlaganfallpatienten) und der Durchführung von Lysetherapien untersucht. Die Identifikation möglicher Versorgungsprobleme erfolgt aufgrund kartographischer Darstellungen.